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Egon Plietker, westfälischer Landwirt und Bullenmäster

Ascheberg, Münsterland, Ortsteil Oberbauerschaft. Wir haben einen Termin mit Egon Plietker, der hier einen grossen Bullenmastbetrieb nebst Ackerbau besitzt. Nach dem Abbiegen von der Bundesstraße nähern wir uns auf Wirtschaftswegen einem schönen Hof.

Neu gebaut oder bestens renoviert sind die Ställe, das Wohnhaus ebenso. Wir stoppen den Wagen, steigen aus. Und da kommt er auch schon: Egon Plietker. Als wir ihm ein Kompliment für seinen wohlgeordneten Betrieb machen, sagt er schlicht: „Ja, ist wohl so. Wir haben etwas umgebaut. Nun können wir über 600 Bullen mästen.“

Egon Plietker hat diesen Betrieb über die Firma Agrarboden vermittelt bekommen. Der Vermittler, Dirk Meier Westhoff, interessiert sich nach wie vor für diesen Betrieb, denn für ihn hört ein Geschäft nicht mit der Unterschrift unter dem Kaufvertrag auf. Der Vermittler sieht lauter positive Veränderungen: Drei Ställe, der vierte ist im Bau. Sogar die problematische Renovierung eines maroden Dachstuhls, der noch zur alten Hofstelle gehört, ließ sich bewerkstelligen. „Ich hatte das ja erst etwas optimistischer gesehen“, sagt Plietker selbstkritisch, „aber am Ende hat die Aussage zum Zustand der Gebäude doch gestimmt, die mir Herr Meier Westhoff von Anfang an gemacht hatte.“ Der Fachmakler hatte dem Interessenten die Probleme mit der Bausubstanz, die der Vorbesitzer nicht in den Vordergrund gestellt hatte, schonungslos benannt. Aber Meier Westhoff hatte diese Probleme auch als „beherrschbar“ eingeschätzt. „So war’s denn auch“, stellt Plietker lakonisch fest.

Blick in einen Bullenmaststall von Egon Plietker

Der Bullenmäster aus dem Münsterland ist bei der Firma Agrarboden ein Stammkunde. Schon Alfred Jörns, Meier Westhoffs Vorgänger, ging bei den Plietkers ein und aus, und einige seiner kleinen Vorlieben waren bekannt. „Wenn man dem ein ganze Platte leckerer Schnittchen hingestellt hat, dann dauerte es nicht lang, und die waren alle weg“, berichtet der Hausherr. Aber er sagt das in einem Ton, in dem man auch von einem guten Freund sprechen würde: „Der Herr Jörns hatte diese Aura, diese Ausstrahlung. Schon vor vielen Jahren, nach dem ersten Treffen war ich sofort der Meinung: Dieser Mann bescheißt uns nicht.“ Das Leben konnte turbulent sein, wie es wollte, wenn Herr Jörns beim Kunden saß, dann war er die Ruhe selbst: „Das war sein Metier, in seiner Gegenwart fühlte man sich wohl.“ Und dann zeigt er auf Meier Westhoff, der eben einige Meter weit weggegangen ist, weil ihm vom Agrarboden-Büro ein wichtiger Anruf von einem potentiellen Verkäufer auf sein Handy durchgestellt worden ist: „Mit dem ist aber auch nicht schlechter.“ Und das ist ein äußerst hohes Lob von einem Mann wie Egon Plietker.

Wir machen einen Rundgang durch die Ställe. Der Landwirt schreitet eine lange Reihe mit Mastbullen ab, die neugierig und immer hungrig aus ihren Gattern zu ihm blicken. Mit dem Rechen schiebt er ihnen einen großen Silagehaufen hin: „Dem Herrn Meier Westhoff war das nicht einerlei, wie das Geschäft hier läuft“, sagt er, „das hat man gemerkt, und mir hat das gefallen.“ Plietker ist Landwirt aus Leidenschaft, und er hat gemerkt, dass es dem Vermittler, der auf einem Hof aufwuchs, auch ernst ist mit der Liebe zum Land: „Ja, so ist das wohl“, bestätigt Plietker, „Häuser verkaufen ist einfacher, da braucht man nicht dies Herzblut. Aber wenn man Höfe mit Forst und Flur vermitteln will, dann braucht man’s halt.“

Egon Plietker hatte einst einen schönen, einen großen Hof an der niederländischen Grenze, doch dort verkaufte er, denn just unter seinem Hof und den benachbarten Betrieben war ein Salzstock gefunden worden. „Nichts wie Scherereien hätte das gegeben“, stellt Plietker fest. Und verkaufte.

Wohnhaus auf dem Hof Plietker

Doch damit benötigte er Ersatz. Den Hof in Ascheberg-Oberbauerschaft hatte er von Agrarboden vorgeschlagen bekommen, er gefiel ihm gut. Sicher hätte er einen derartigen Wechsel über einen langen Zeitraum auch allein hinbekommen, aber er schüttelt den Kopf: „Stellen Sie sich das mal vor! Der eigene Hof schon verkauft, aber die Tinte noch nicht trocken, der neue Hof noch nicht da, da weiß man doch gar nicht, wo einem der Kopf steht.“ Schließlich ist er Bullenmäster und kein Immobilienspezialist: „Diese Sachen in kurzer Zeit, die müssen ja alle passen, das hat nur Agrarboden hinbekommen.“

Egon Plietker hat heute das, was er einst verkaufen mußte und was sich er sich wieder gewünscht hatte: einen wirklich schönen und großen Bullenmastbetrieb. Doch der Weg dahin war nicht ohne Hindernisse. Der Hof in der Ascheberger Oberbauerschaft würde profitabel sein, das hatte Egon Plietker gleich gesehen – wenn nur zwei, drei Dutzend Hektar mehr dabei wären. Meier Westhoff wußte wieder Rat: Er hatte eine Hofstelle an der Hand, die am Markt kaum Chancen hatte, weil sie zu klein war, um profitabel zu sein. Doch für Plietker, der diesen kleinen Hof nur wegen der zusätzlichen Fläche brauchte, war dieses Angebot ideal. Aber er brauchte noch mehr Hektar, und Meier Westhoff war schnell – teils Pacht, teils Kauf, die Flächen kamen zusammen. „Das Geschäft war schon eine Herausforderung“, wiegt Plietker den Kopf, „mehrere Parteien mußte der Vermittler gleichzeitig bei Laune halten, alle mußten am Ball bleiben. Das hat aber geklappt, und das war mehr wie gut.“ Er deutet auf Meier Westhoff, der eben das Mobiltelefon wieder zuklappt: „Hat Spaß gemacht mit ihm. In wenig Zeit haben wir sehr viel geschafft, sage ich mal vorsichtig.“ Man merkt ihm an, dass er untertreibt.

Eine Erklärung zu seiner Zufriedenheit ist Egon Plietker noch schuldig: „Naja, ich habe die ganze Zeit des Kaufs und Verkaufs mit Maklern verschiedenster Art zu tun gehabt. Da würde ich jederzeit wieder auf Agrarboden zurückgreifen, denn da waren einige andere dabei, da kann man nicht von Seriosität sprechen.“ Manchem ging es, so ist zu entnehmen, nur ums Geschäft, nicht um den Hof und schon gar nicht um den Mensch: „Da sind Dinger gelaufen, das glauben Sie nicht – aber nicht so bei Agrarboden.“ Was diesen Vermittler dabei von anderen Maklern unterscheidet? Er überlegt nur ganz kurz: „Diese überaus seriöse Art, mit der er mit dem Kunden umzugehen weiß. Er sieht, wie alle Beteiligten gut klarkommen. Der macht das so, dass man als Kunde immer sagen kann: Das, was ich hier mit Agrarboden gemacht habe, das war richtig, das würde ich wieder so machen.“

Ja, für Egon Plietker war es wahrlich ein gutes Geschäft: „Ich würde das Ding mit Agrarboden jederzeit wieder drehen“, sagt er. Und hört ganz genau hin, als ihm Dirk Meier Westhoff davon berichtet, dass in Thüringen, in einer landschaftlich traumhaften Lage oben am Rennsteig, ein äußerst profitabel wirkender Betrieb mit einem wirklich schönen Bestand an Mutterkühen zum Verkauf stehe. Mal sehen, wann Egon Plietker sein nächstes „Ding“ mit Agrarboden dreht.

 
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